Trauer in Zeiten des Lockdowns

"Trauern - und nicht dabei sein dürfen!" - ein Satz, den ich gerade in diesen Zeiten immer wieder höre, da die gesetzlichen Bestimmungen nur den engsten Familienkreis bei der Trauerfeier zulassen.

Um Ihnen in dieser außergewöhnlichen Zeit im Trauerfall nahe zu sein und beizustehen, heißt es neue Wege zu gehen, um der Trauer und dem Abschied Raum zu geben.

Daraus ist die Idee entstanden, auch zu einem späteren Zeitpunkt eine emotionale Gedenkfeier zu gestalten. So können im Nachgang nochmal die gesamte Familie, der Freundes- und Bekanntenkreis gemeinsam Abschied nehmen und zusammen die letzte Ruhestätte besuchen.

Diese Gedenkfeier kann gerne am Grab des verstorbenen Menschen stattfinden, aber auch ein Café, ein Park oder ein Waldstück eignen sich für eine gemeinsame Zeremonie.

Gerne erzähle ich im Rahmen der Gedenkfeier vom Leben des Verstorbenen, lasse schöne Momente mit meinen Worten Revue passieren und werde liebevoll in Erinnerungen schwelgen, damit Sie sich in Ruhe verabschieden können.

Mein herzliches Beileid,

Maren Stanka

 
Wald

Gemeinsam erinnern

Gemeinsame Erinnerungen teilen,

zusammen Abschied nehmen

und für einander da sein.

Diese Wünsche werden oftmals geäußert, um besser mit der Trauer umzugehen.

Die aktuelle Pandemie lässt jedoch ein Abschied mit allen Freunden und der gesamten Familie oftmals nicht zu.

 

Auch Kolleginnen und Kollegen, Sportsfreunde oder andere Menschen, die den Verstorbenen auf seinem Lebensweg begleitet haben, möchten in angemessener Atmosphäre "Adieu und auf Wiedersehen" sagen.

Jeder ist bei der späteren Gedenkfeier herzlich Willkommen, damit die Erinnerungen im Herzen der Menschen weiterleben, die sich gern an den Verstorbenen zurückerinnern.